Pensionierungsmodelle im Überblick

Erfahren Sie, welche grundsätzlichen Möglichkeiten Sie heute haben. Natürlich gibt es bei den einzelnen Modellen wiederum verschiedene Varianten. Weitergehende Informationen finden Sie innerhalb der Modelle oder Sie kontaktieren uns für ein kostenloses Erstgespräch.

VORZEITIGE PENSIONIERUNG

Wer es möchte, kann sich bereits mit 58 pensionieren lassen und zu diesem Zeitpunkt sein Pensionskassenkapital wahlweise oder kombiniert als Rente und Kapital beziehen. Die entstehenden Kapitalkürzungen können Sie mindestens teilweise mit Einkäufen in die Pensionskasse wettmachen. Der Nachteil: Ein tieferer Umwandlungssatz muss in Kauf genommen werden. Mehr Informationen zur Frühpensionierung finden Sie hier.

GLEITENDE PENSIONIERUNG

Eine weitere und interessante Möglichkeit ist die gleitende Pensionierung, welche nicht nur den Unternehmen einen Vorteil bietet. So können Sie als Arbeitnehmer ab dem 58. Altersjahr Ihr Pensum Schritt für Schritt reduzieren und über das ordentliche Pensionierungsalter hinaus bis 70 noch Teilzeit arbeiten. Damit bleibt einerseits Ihr Know-how der Firma länger erhalten, andererseits profitieren Sie von mehr Freizeit. Bei umsichtiger Planung können Sie Abstriche am Rentenkapital vermeiden und neue Altersguthaben in der 1. und 2. Säule bilden. Mehr Informationen zur gleitenden Pensionierung finden Sie hier.

ORDENTLICHE PENSIONIERUNG

Der reguläre Eintritt in den Ruhestand beginnt für Frauen mit 64, für Männer mit 65 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt erhalten Sie die AHV-Rente und können Sie sich je nach Wunsch für den Kapitalbezug des Pensionskassengeldes oder für die Auszahlung der PK-Rente entscheiden. Eine Kombination dessen ist ebenfalls möglich. Für die Auszahlung der PK-Rente kommt der vom Bundesrat festgelegte Mindestumwandlungssatz zum Tragen, der momentan bei 6,8 Prozent liegt.

AUFGESCHOBENE PENSIONIERUNG

Engagierte Pensionäre, die bei ihrer angestammten Firma weiterhin als Arbeitskräfte tätig sind, können mit dem Arbeitgeber eine aufgeschobene Auszahlung des Vorsorgeguthabens aus der 2. Säule vereinbaren und bis zum 70. Geburtstag weiterarbeiten (Voll- oder Teilzeit). Ist die Möglichkeit des Aufschubs im Reglement der Pensionskasse vorgesehen, lassen sich so der Umwandlungssatz und das Vorsorgeguthaben merklich erhöhen. Sofern Sie ein AHV-pflichtiges Einkommen nachweisen, können Sie überdies weiter in die Säule 3a einzahlen. Zudem können Sie mit einem Aufschub auch Ihre AHV-Renten erhöhen. Weitere Informationen zur aufgeschobenen Pensionierung finden Sie hier.
Tipp: Studieren Sie das Reglement der Pensionskasse aufmerksam.


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Experte
Gabor Gaspar
Finanzplaner mit eidg. Fachausweis
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